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Hoffnungsschimmer? Einheitskommission schlägt Beratungsprozess vor

Beim Versuch, eine Spaltung der SELK zu verhindern, gibt es einen Hoffnungsschimmer. In Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Beraterteam „kairos“ aus Mainz hat die von der Synode eingesetzte „Einheitskommission“ ein Verfahren entwickelt, wie es vielleicht doch noch zu einer gemeinsamen Lösung der diskutierten Probleme kommen kann. Geplant ist ein moderierter Diskussions- und Gesprächsprozess in allen Gemeinden, der zum 1. Advent 2026 beginnen und bis zu einer Entscheidung Ende 2028 reichen soll. Dieser als "geistliche Oasenzeit" beschriebene Weg „soll uns auf einen gemeinsamen Grund führen, der die SELK trägt und bei allen Unterschieden zusammenhält“, so die Hoffnung der Kommission.

 

Voraussetzung dafür ist, dass sich verschiedene kirchliche Gremien auf dieses Verfahren einlassen und ihre Bereitschaft erklären, den neuen Weg zu gehen. Nachdem die Kirchenleitung bereits ihre Zustimmung erklärt hat wird sich das Kollegium der Superintendenten Mitte Oktober damit beschäftigen. Am 30. Oktober findet dann in Kloster Haydau ein eintägiger Konvent für alle Pfarrer der SELK statt.

 

Die Einheitskommission bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass dieser Prozess das Potenzial hat, tatsächlich etwas zu bewegen, wenn er von Anfang an als geistlicher Weg und nicht als politisches Verfahren erlebt und praktiziert wird. Es sei kein weiterer Versuch, den theologischen Streit zu entscheiden, sondern ein Weg, gemeinsam herauszufinden, was die SELK zusammenhält — und darauf aufbauend zu entscheiden, ob und wie sie zusammenbleibt oder sich in Würde trennt. Gelingt dieser Prozess, könne er richtungsweisend für die Erneuerung der SELK werden – und ein Modell, das über die SELK hinaus Bedeutung hat. Die „SynKoEinheit“ bittet weiterhin um intensives Gebet für ihre Arbeit. Mehr Details zu dieser "geistlichen Oasenzeit" finden sich auf > selk.de. Wie wir diesen Weg in unserer Gemeinde gestalten, werden wir in den nächsten Wochen entwickeln. 

 

(nach SELK Aktuell)
 

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Veröffentlichung

Mo, 28. September 2026

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